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21. September 2018

Gibt es etwas Süßeres als kleine, schrumpelige Füße eines Neugeborenen?
Wie die kleinen Zehen sich spreizen und sich der kleine Fuß entfaltet, wie eine Blume auf dem Feld, die morgens nach der Sonne giert.
Unsere kleinen Füße werden geküsst, gestreichelt, es werden Abdrücke gemacht und sie werden warm gehalten.
Wir behüten sie und lieben sie, denn wir wissen dass sie uns noch den Rest unseres Lebens tragen müssen.

Die ersten wackeligen Schritte, das Herz, welches dabei überschwappt.
Der erste gemeinsame Spaziergang Hand in Hand.
Das erste Mal um den Weihnachtsbaum gehen, über eine Wiese laufen oder Sand zwischen den Zehen spüren.
Die ersten Schritte in einen neuen Lebensabschnitt durch die Kindergartenpforte, auf neue Freunde zugehen, das erste Mal alleine auf Toilette gehen und ein Stück weiter weg von Mama und Papa gehen oder in die Fahrradpedale treten.
Die stolzen Schritte zum Bademeister, wenn er einem das Seepferdchen überreicht und das Herzklopfen bis in die Zehen spüren, wenn man mit der Schultüte zum ersten Mal das Klassenzimmer betritt.
Zum ersten Mal auf ein Pferd steigen, allein zum Bäcker gehen, der erste Sturz, weil die Füße schneller waren, als der Kopf.
Der Gang auf die erste Übernachtungsparty, das erste wütende Stampfen auf der Treppe nach oben und manchmal auch gar kein Schritt, weil faul rumliegen viel cooler ist.
Die befreienden Schritte zum Lehrer, der einem das Abschlusszeugnis in die Hand drückt und der zaghafte Schritt für den ersten Kuss.
Das erste Mal nervös auf und ab gehen, weil man auf eine Antwort vom Schwarm wartet.
Mit Kloß im Hals zu den Schwiegereltern gehen und sie kennenlernen und irgendwann die Füße in was Schickes hüllen und die bedeutenden Schritte zum Altar gehen.
Die ersten Schritte zur Uni, Arbeit, Ausbildung, das Herz, welches dabei fast aus der Brust springt.
Die ersten schweren Schritte zu einem Grab, in einer Notaufnahme oder das einfach nur noch wegrennen wollen, wenn nichts mehr geht.
Das Hüpfen auf einem Festival und tanzen die ganze Nacht.
Die schmerzenden Schritte Richtung Kreißsaal und das Wunder, kleine, schrumpelige Füße auf einem liegen zu haben, wie man es doch gefühlt gestern noch selber hatte.
Bild 3
Wir sind den ganzen Tag in Bewegung.
Unser Leben lang geht es immer Vorwärts, auch wenn es gefühlt manchmal Rückwärts geht.
Unsere Füße sind ein Wunder, sie tragen uns, ermöglichen uns so vieles, erzählen unsere Geschichte und gehen unseren Weg.
Wir sollten Ihnen etwas zurückgeben.
Ein gutes Schuhwerk ist da z.B das A und O.
Ich brauche euch jetzt keine weißen Slipper aus dem Reformhaus vorstellen.
Butter bei die Fische oder Glitzer zum Einhorn.
Ihr kennt mich und wisst wie sehr ich Sneaker liebe und wir alle wissen, dass sie unseren Füßen in den meisten Fällen nichts Gutes tun.
Es muss doch also einen Schuh geben, der cool aussieht, bequem ist und die Schritte, die ich tagtäglich zurücklege mitmacht, ohne dass ich abends das Gefühl habe, dass ich da unten zwei Quallen hängen habe.
Die Lösung flatterte neulich in mein Postfach: Josef Seibel.
Bild 1
Genauer gesagt Espadrilles von Josef Seibel.
Ich glaube, das war mein erstes Paar Schuhe, bei denen ich nach dem ersten Tragen keine schwitzigen Füße hatte, keine Blasen oder rucke di guh, rucke di guh! Blut ist im Schu.

Anziehen.
Losgehen.
Leben.

Kein Gezuppe, keine Ersatzschuhe in der Tasche, kein „Ich kann nicht mehr gehen“.
Wer hätte es gedacht, aber dagegen sehen meine Sneaker ganz schön alt aus.
Wenn ich überlege, dass ich manchmal ganze Sommer durchgehend Blasenpflaster an der Ferse hatte, weil der Schuh so hart war wie ein Ziegelstein.

Auf http://www.josef-seibel.de/ gibt es unzählige Formen und Farben (viele gerade sogar im Sale).
Wer also auch lieber sein Geld für Blasenpflaster einsparen möchte, darf gern einmal rüberhüpfen und sich und seinen Füßen mal Danke sagen.

Stillstand ist für die Katz.
Unser aller Leben bedeutet Bewegung.
Veränderung.
Jeden Tag.
Und ich bin unglaublich gespannt, wohin meine Füße mich noch überall tragen werden, welchen Weg und welche Hürde sie noch meistern werden.

Also zieht euch was Gescheites an die Füße und lauft los, da draußen warten genug Wunder auf jeden von uns.


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